Zu den Rahmenbedingungen, unter denen Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA)
ihre „praktische Tätigkeit“ in der Psychiatrie absolvieren,
kam es auf Initiative des Gesprächskreises II der Psychotherapeutenverbände
am 20. Oktober zu einem Gespräch mit der Patientenbeauftragten der Bundesregierung,
MdB Helga Kühn-Mengel. Bundesweite Studien belegen, dass die Mehrzahl
der PiA während dieser Zeit keinerlei Vergütung erhält, aber
dennoch verantwortungsvolle psychotherapeutische Tätigkeiten in erheblichem
Umfang erbringt.
Für den VPP nahm Vorstandsmitglied Hans Werner Stecker an dem Gespräch
mit Vertretern des GK II, der Psychotherapeuten in Ausbildung und der Ausbildungsinstitute
im Bundesgesundheitsministerium (BMG) teil. Bereits im Sommer hatte er in einer
differenzierten Stellungnahme zusammen mit Birgit Zimmermann, PiA-Vertreterin
im VPP, die Argumente entkräftet bzw. widerlegt, mit denen der Petitionsausschuss
des Bundestages im Mai diesen Jahres eine Petition von weit über 1000 PiA
abgelehnt hatte.
1.11.2006